NEUER KURS
Wer Ursprünglichkeit und Ruhe sucht, wird im Val Fex fündig.
Zeit für den eigenen Text
Schreibatelier
Hinter dem letzten Dorf, bekommt Ihr Text, was ihm fehlt. Zeit, Ruhe und ein aufmerksames Gegenüber
hotel val fex · FReitag bis montag, 10. – 13. September 2027
DER KURS
Jeder an seinem eigenen Text
Dieser Kurs hat kein Thema, weil Sie es mitbringen. Vielleicht ist es der Brief, der seit Monaten geschrieben werden will. Die Kurzgeschichte, die als Idee existiert und als Text noch nicht. Die Lebenserinnerung, die ins Stocken geraten ist. Die Abschlussarbeit, die Rede, das Vorwort, der Anfang von etwas Grösserem. Was immer Sie ins Fextal mitnehmen, hier bekommt es, was ihm zu Hause fehlt. Zeit, Ruhe und ein Tal, das nichts von Ihnen will.
Jeder Morgen beginnt mit einem Impuls für alle. Eine kurze Übung, ein handwerklicher Gedanke, eine Frage an den eigenen Text. Wie beginnt man eine Szene, damit der Leser sie betritt statt betrachtet? Was macht einen Satz zu einem guten Satz? Warum ist Weglassen die halbe Kunst? Wer an einem Projekt arbeitet, nimmt aus dem Impuls mit, was ihm dient, und kehrt an die eigene Arbeit zurück. Wer ohne Projekt anreist, verfolgt die Impulse weiter und hat am Ende der Tage mehrere eigene Texte in der Hand. Beides ist richtig, beides hat im Fextal Platz.
Danach gehört der Tag dem Schreiben. Am Fenster mit Blick Richtung Gletscher, in der Stüva am Kaminfeuer, draussen am Bergbach, wenn das Wetter es zulässt. Peter Ackermann ist während der Schreibzeiten anwesend und ansprechbar, für die Frage zwischendurch, für den Satz, der sich nicht fügen will, für den Absatz, der zu viel erklärt und zu wenig zeigt.
Regelmässig mittags oder abends trifft sich die Runde. Wer möchte, liest vor. Niemand muss. Es wird zugehört, ernsthaft und wohlwollend, denn wer vorliest, macht sich verletzlich, und das verdient Respekt. In diesen Runden zeigt sich, was das Schreiben in Gesellschaft vom Schreiben allein unterscheidet. Man teilt die Schwierigkeiten und merkt, dass alle sie kennen. Man teilt die Freuden, den gelungenen Anfang, die Wendung, die sich beim Schreiben eingestellt hat und die man selbst nicht kommen sah. Und man lernt an den Texten der anderen oft mehr über den eigenen, als man erwartet hätte.
Die Gruppe ist mit maximal neun Personen bewusst klein gehalten. Klein genug, dass jede Arbeit gehört wird. Gross genug, dass verschiedene Stimmen, Projekte und Erfahrungen zusammenkommen. Am Ende des Tals, wo nichts ablenkt und niemand drängt, kommt man mit dem eigenen Text erstaunlich weit.
Kursprogramm
| Freitag | Individuelle Anreise ins Fextal. Mit dem Hotelbus von Sils Maria oder zu Fuss durchs Tal. Begrüssung, erste Runde. Sie stellen vor, woran Sie arbeiten möchten, oder Sie hören, welche Impulse möglich sind. Am Abend erstes gemeinsames Essen im Speisesaal. |
| Samstag | Morgenimpuls für alle. Danach Schreibzeit. Jeder an seinem Projekt oder den ersten Texten aus dem Impuls. Mittags leichte Mahlzeit. Am Nachmittag erneut Schreibzeit. Am Abend Vorlesen und Austausch in der Runde, wer möchte. |
| Sonntag | Morgenimpuls für alle. Schreibzeit. Bei gutem Wetter ein Spaziergang durchs Tal zur Hälfte, Material sammeln, beobachten. Rückkehr zum Schreiben. Am Abend erneut Vorlesen und Runde. |
| Montag | Morgenimpuls für alle. Letzte Schreibzeit. Am Mittag abschliessende Runde. Jeder, der möchte, liest vor. Abreise am Nachmittag mit dem Hotelbus nach Sils Maria oder zu Fuss durchs Tal. |
Ausflug
Der Ausflug führt in diesem Kurs nicht weg, sondern hinein. Das sechs Kilometer lange Tal gehört zu den schönsten Seitentälern des Engadins, mit Bergbächen, Alpwiesen und dem weissen Kirchlein von Fex Crasta. Man hört hier, was man sonst überhört. Das eigene Gehen, das Wasser, die Glocken der Kutschenpferde.
Ein halber Tag gehört dem Tal. Zu Fuss talauswärts bis Sils Maria, wo einst Nietzsche, Hesse und Thomas Mann ihre Sommer verbrachten, oder taleinwärts Richtung Gletscher. Unterwegs wird notiert, gesammelt, beobachtet. Das Material dieser Stunden fliesst am nächsten Tag in die Texte ein.
Das Tal geniessen
Das HOTEL
Das Haus, das über den Berg getragen wurde
Am hintersten Ende des autofreien Val Fex, auf knapp 2000 Metern Höhe, liegt das Hotel Fex: ein geschichtsträchtiges Haus mit bewegter Vergangenheit. Ursprünglich in St. Moritz errichtet, wurde es 1900 in Einzelteilen mit Pferdefuhrwerken ins Tal gebracht und dort neu aufgebaut.
Mit nur 16 Zimmern ist das Hotel überschaubar und persönlich. Jedes Zimmer bietet einen Blick in die Engadiner Bergwelt, viele direkt auf den Piz Tremoggia und den Fexergletscher. Die Anreise selbst ist Teil des Erlebnisses: zu Fuss, mit dem Fahrrad oder per Kutsche von Sils aus, da das Tal für Autos gesperrt ist.
Die Küche setzt auf regionale, biologische Produkte und eine unaufgeregte, ehrliche Zubereitung im Sinne der Slow-Food-Idee. Abends sitzt man im holzvertäfelten Speisesaal, tagsüber lockt das Schreiben direkt vor der Tür.
Kein Fernseher, kaum Handyempfang, dafür Stille, Weite und alpines Licht: Das Hotel Val Fex ist ein Ort, der sich wie geschaffen anfühlt, um innezuhalten und zu schreiben.
Grandezza hinter dem letzten Dorf: Hotel Val Fex.
Unterkunft und anreise
Durchs autofreie Tal
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohnen im Hotel Fex in Einzelzimmern, Halbpension mit gemeinsamen Abendessen im historischen Speisesaal. Das Fextal ist autofrei und steht seit 1954 unter strengem Landschaftsschutz. Keine Skilifte, keine Stromleitungen, keine Parkplätze. Wer hier ankommt, hat den Alltag bereits hinter sich gelassen.
Mit dem Zug nach St. Moritz, mit dem Postauto nach Sils Maria. Von dort holt der Hotelbus die Gäste ab, oder Sie steigen in die Pferdekutsche, die schönste Anreise der Schweiz. Wer gut zu Fuss ist, wandert in gut einer Stunde durchs Tal, das Gepäck fährt voraus. Ab Zürich dauert die Reise rund vier Stunden.
AUSFLUG
Die Natur geniessen
Der Ausflug führt in diesem Kurs nicht weg, sondern hinein. Das sechs Kilometer lange Tal gehört zu den schönsten Seitentälern des Engadins, mit Bergbächen, Alpwiesen und dem weissen Kirchlein von Fex Crasta. Man hört hier, was man sonst überhört. Das eigene Gehen, das Wasser, die Glocken der Kutschenpferde.
Ein halber Tag gehört dem Tal. Zu Fuss talauswärts bis Sils Maria, wo einst Nietzsche, Hesse und Thomas Mann ihre Sommer verbrachten, oder taleinwärts Richtung Gletscher. Unterwegs wird notiert, gesammelt, beobachtet. Das Material dieser Stunden fliesst am nächsten Tag in die Texte ein.
Leistungen & Buchen
Zuschlag Einzelzimmer: 390 Franken
Claudia Kristensen, Product Managerin Kreativeren, Baumeler Reisen, Luzern, 041 418 65 74
Erwähnen Sie bitte bei der Buchung Ihren Kontakt mit Peter Ackermann oder diese Website.
BERATUNG & BUCHEN
Fragen Sie
Seit elf Jahren führt Peter Ackermann Kleingruppen an inspirierende Orte in der Schweiz, Irland, England, Italien, Schweden, auf den Kanalinseln sowie in Marokko, in einer Atmosphäre, die zum Schreiben einlädt und zum Entspannen Raum lässt. Für Fragen zu Kurs, Ort und Ablauf wenden Sie sich gerne direkt an ihn. Buchen können Sie die Kurse bei der langjährigen Partnerorganisation Baumeler Reisen. Diese ist Mitglied des Garantiefonds der Schweizer Reisebranche.
Erwähnen Sie bitte bei der Buchung Ihren Kontakt mit Peter Ackermann oder diese Website.
Peter Ackermann
Kurs- und Reiseleiter
076 388 62 66
peterackermann@mac.com
Baumeler Reisen
Claudia Kristensen
Product Managerin Kreativferien
041 418 65 74
claudia.kristensen@baumeler.ch
Zinggentorstrasse 1, 6006 Luzern
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Zeit für den eigenen Text
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www.peterackermann.com